24.02.2012 (Ganztägig) bis 26.02.2012 (Ganztägig)

Workshop: Eine funktionierende Demokratie heisst gemeinsam handeln gegen Gewalt

Organisator: 
Institut für Konfliktbearbeitung und Friedensentwicklung (ICP)
Land: 
Schweiz
Veranstaltungsort:
Bern
Beschreibung:
Gewalt ist ein Symptom der Krise der Demokratie. Das wachsende Unsicherheitsgefühl öffnet Räume für verschiedene Formen von Gewalt. Die Thérapie Sociale fördert einen konstruktiven Umgang mit Konflikten.

Thema: Gewalt ist ein Symptom der Krise der Demokratie, aber auch des Zusammenlebens. Das wachsende Unsicherheitsgefühl in bestimmten Milieus öffnet Räume für verschiedenste Formen von Gewalt, welche die Demokratie gefährden. Wir müssen die Angst und Machtlosigkeit überwinden, die in ans allen Gewalt erzeugt, um wieder zu einer lebenden Demokratie zu finden. Es geht darum, Verantwortung und Autonomie zu lernen, die eigenen Schaffungskräfte wiederzufinden und nicht mehr Opfer der Anderen zu sein. Auf diese Weise ist es möglich soziale Gewaltformen zu überwinden, indem diese durch konstruktive Konfliktfähigkeit und Empathie ersetzt werden.

 

Ziel: Das Ziel besteht darin, die Mechanismen von kollektiven Gewaltformen aufzudecken (bzw. Krawallen zwischen Gruppen, Hooliganismus, Drogenmissbrauch, Selbstmord, Kriminalität, etc.). Die gemeinsame Ursache dieser Gewaltformen ist die Schwierigkeit, die Herausforderungen des Lebens in dieser Gesellschaft zu meistern, die eigenen tiefsten Bedürfnisse zu befriedigen, sich selber zu verwirklichen und positive und kreative Beziehungen zu sich selbst und zu anderen zu schaffen. Im Workshop wird ein tieferes Verständnis vermittelt, was mit der Gewalt ausgedrückt wird, wozu sie dient und wie anhand der Erfahrungen und Erlebnisse gemeinsam Mittel geschaffen werden können, um Gewalt zu verhindern. Dazu ist es notwendig sich der Ursachen der Gewalt in uns selber und um uns herum bewusst zu werden. Der Workshop bietet einen Einblick in den Ansatz der „Thérapie Sociale“.

 

Zielpublikum: Der Workshop richtet sich an alle Personen und Fachleute, welche im Alltag oder in ihrer Arbeit mit Gewalt konfrontiert sind oder sich generell für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten interessieren.

 

Mehr Informationen auf dem Flyer oder an ts@iicp.ch.